19.08.23 Paris

Fast am Startort angekommen. Es ist schwülwarm, aber bewölkt und gerade regnet es leicht, obwohl Regen aktuell nicht angesagt war. In München ist der Bus mit zwei Stunden Verspätung abgefahren - ich glaube, es wurde ein Rad am Bus gewechselt. Ich habe unterdessen versucht zu schlafen. Das war insgesamt nicht angenehm. Der Sitz ließ sich etwas zurückstellen - aber für halbwegs bequemes Schlafen bei weitem nicht genug. Mir tat alles weh und nach elf Stunden war ich dann für eine Viertelstunde bei einem kurzen Stop draußen etwas umhergelaufen - das tat gut. 
Bis Paris ist es jetzt noch reichlich eine Stunde. Und noch bin ich mir unsicher, wieviele Kilometer ich heute noch fahren kann oder will. Wahrscheinlich werde ich es nicht schaffen, aus Paris herauszukommen - vielleicht Maisons-Lafitte. Es gibt aber auch einen Zeltplatz noch vor Nanterre im Bois-de-Boulogne. Der hatte jedoch so miserable Bewertungen im Netz, dass ich nun doch ein Zimmer in Montesson gebucht habe. Bis ahin sind es vielleicht 50km heute.
Der Bus ist inzwischen auch angekommen. Eine Stunde verspätet etwa - nicht schlimm.

Zwei, drei Stunden habe ich mir für Paris gegönnt. Zwei, drei Wochen müsste ich haben, um sagen zu können, dass ich Paris kenne und gesehen habe. Fahrrad mit Gepäck ist ein Hindernis. Und am liebsten erobere ich mir Städte zu Fuß.
Dennoch: Notre Dame, die gerade wieder aufgebaut wird war das erste Highlight nach dem düsteren, riesigen, unterirdischen Busbahnhof.
Von hier sah die Kathedrale ja recht unversehrt aus, alle anderen Seiten sind komplett eingerüstet.
Ich folgte der Seine Richtung Louvre. Allein dafür wünsche ich mir drei, vier Tage.
Pont Neuf - ein Muss nach dem Kultfilm.
Louvre und dahinter in den Toulerien gönnte ich mir eine Pause.

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