22.08.23 Le Havre 133km

Es gab ein gutes Frühstück und schönes Wetter am Morgen. 7.45 Uhr ging es in Rouen los. So schön wie die Altstadt war der Rest von Rouen nicht. 18km Industrielandschaft entlang der Seine, Schwerindustrie, Chemie, Krach und Dreck. Dann gab es ein schönes kleines Schloß zu sehen und bald darauf die Fähre. Da hatte ich gerade mal so 20km weg und knapp die Fähre verpasst. Und die Gewerkschaftsfrühstückspause zwang mich so 35 Minuten zu einer Pause. Der Blick auf Le Bac war schön - es ließ sich gut entspannen. Auf der Fähre staunten drei ältere Herren mit Hightechrennrädern über mein schwer bepacktes Eisenschwein. Und dass ich heute noch nach Le Havre wollte...  Le Bac war auch aus der Nähe schön - auch wenn ich nur durch die Gassen radelte. Mein Hauptziel heute waren die Ruinen des Klosters Jumieges. Saint-Wandrille war ein weiteres Kloster, nachdem ich rechtsseitig der Seine flott ein paar Stunden angespult hatte. Dort war der Asphalt klasse und die Landschaft sehr grün. Insgesamt war die Tour heute schön - bis auf die letzten 30km vor Le Havre. Und die Stadt hier? Ich hatte Nichts erwartet. Und die Stadt ist ein Loch, wo es mich wundert, warum gerade hier die Aida-Kreuzfahrer anlegen müssen. Im Krieg zerstört und aufgebaut wie von Stalin persönlich. Zig Ostblockstädte stehen nicht unter dem Schutz der UNESCO. Sehr befremdlich. Trotzdem schöne Fotos. Und wieder viel zu viele.

Abendessen gab es am Hafen beim Inder - nicht so prickelnd heute. Nach dem Stadtrundgang gab es da bei den bunten Containern noch ein IPA-Bier. Und ohne Jacke ist es das erste mal frisch draußen - um 22:30 Uhr.









































































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