23.08.23 Saint-Valery-en-Caux 103km

Die Alabasterküste. Cool. Aber auch unendlich viel bergauf und bergab. Die 100 km hatten es in sich. Das Valleuse d'Antifer war das (zufällige) Highlight des Tages. Ich war noch gar nicht weit entfernt von Le Havre. Fast oben auf dem Berg: eine Vollsperrung, auch für Fußgänger. Ich hatte mich schon fast hundert Meter bergauf gequält: Ich ignorierte die Sperrung - und lernte, dass das Franzosen genauer nehmen. Es ging trotzdem recht problemlos. Noch vor Mittag erreichte ich das Valleuse (Tal) - es fiel auf, da ich  bewerten war und dort verhältnismäßig viele Autos parkten.

Ich spazierte dort 1,5 bis zwei Stunden herum, naschte Brombeeren und hatte herrliche Aussichten. Bis Etretat war es nicht mehr weit. Dort lief ich die Strandpromenade einmal auf und ab und entschied, nichts zu essen, um nicht faul zu werden. Erst 20km weiter in Fecamp gönnte ich mir ein Eis mit Kaffee und dann doch noch einen Hsmburger mit Pommes. Sonst gab es den ganzen Tag nichts anderes zu essen. Ich schaffte es bis St .-Valery-en-Caux.  Das einzige freie Hotel in meiner Preisklasse war hier recht miserabel bewertet. Daher probierte ich den Zeltplatz - trotz  Regen morgen. 16 Euro und Lifemusik am Abend. Das passte. Ich spazierte nochmal zum Strand, knipste bissel und lief zurück zur Bar am Zeltplatz. Schöne Stimmung, recht gute Musik, eine recht hübsche Sängerin. Wein zu äußerst fairen Preisen. Nur kühl wurde der Abend wieder - und es fielen ein paar wenige Regentropfen. Morgen ohne Frühstück nochmal die Alabasterküste - dann wird es flach.

Zeitlich liege ich im Limit. Das passt und ich habe sogar einen Tag Vorsprung: etwas über 500km in fünf Tagen.


































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